Leadgenerierung

Drei gelungene Inbound Marketing Beispiele

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Die Zahl der Online-Kommunikationskanäle wächst ständig. Neben der eigenen Website gewinnen nicht nur die Social Media, sondern auch Formate wie Video-Channels oder auch Blogs zunehmend an Gewicht. Große international tätige Unternehmen demonstrieren seit Langem, dass höchst unterschiedliche Strategien zum Erfolg führen.

Credit Suisse

Die Schweizer Großbank zählt zu den Vorreitern im Social Media Marketing. Im Mittelpunkt der Facebook Kampagne steht der Tennisstar Roger Federer, dessen Sponsor Credit Suisse ist. Was auf den ersten Blick wie eine der hinlänglichen bekannten Werbekampagnen mit einem Prominenten aussehen mag, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als umfassende Social-Media-Strategie. Credit Suisse präsentiert auf Facebook ständig aktuelle und exklusive News, Bilder und Videos über Federer und hat es so geschafft, zu einer der wichtigsten Informationsquellen für dessen Fangemeinde zu werden.

Diese Beiträge stehen in auffälligem Kontrast zu den übrigen Postings der Bank auf Facebook, bei denen es sich meist um eher nüchtern gehaltene Hintergrundberichte zu politischen oder wirtschaftlichen Themen handelt. Bankprodukte eigenen sich weder für kurze eingängige Beschreibungen noch dazu, durch geschickte Inszenierung emotional aufgeladen zu werden. Unter diesen Umständen ist es äußerst schwierig, Besucher auf Facebook langfristig zu binden. Genau dies ist Credit Suisse gelungen. Diese Strategie kann durchaus auch von Unternehmen adaptiert werden, die nicht mit einem Weltstar aufwarten können. Im Kern geht es darum, sich als aktuelle und wichtige Informationsquelle zu einem Thema zu etablieren, das zwar nicht unbedingt mit dem eigenen Unternehmen zu tun hat, aber die eigene Zielgruppe interessiert. Tools wie Google Alerts helfen dabei, keine wichtigen Entwicklungen im gewählten Thema zu verpassen und stets zeitnah reagieren zu können.

Der Corporate Blog von Daimler

Der Corporate Blog des Autoherstellers setzt in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe. Beeindruckend ist, wie Daimler den Lesern des Blogs erfolgreich das Gefühl vermittelt, im Blog exklusive Hintergrundinformationen zu erhalten, die sie nirgends sonst bekommen können. Die zahlreichen Autoren bedienen sich höchst unterschiedlicher Schreibstile, verfassen ihre Beiträge aber alle in der ersten Person. Der Eindruck, dass in diesem Blog einzelne Mitarbeiter ihre individuelle Sicht darstellen, wird geschickt dadurch verstärkt, dass in wohldosiertem Umfang von der offiziellen Unternehmenskommunikation abgewichen wird. Ein Beispiel sagt hier vielleicht mehr als tausend Worte. Gleich am Anfang wird ein Werbespot des Konkurrenten VW verlinkt und in höchsten Tönen gelobt.

Auch das weiter unten zu findende Bild „Wenn Ingenieure und Designer sich lieben“ gehört in diese Kategorie der wohldosierten Abweichung von der offiziellen Kommunikation. Unternehmen, die in ihrem Unternehmensblog dem Leser den Eindruck vermitteln wollen, er sei „mittendrin statt nur dabei“, finden im Daimler Blog viel Anschauungsmaterial!

Marketing Videos von Edeka

Wenn es um erfolgreiches Marketing via YouTube geht, gibt es in Deutschland kein besseres Beispiel als Edeka. Auf rund 46 Millionen Klicks brachte es der Clip „Heimkommen“ und war damit das meistgesehene deutsche Werbevideo 2015. Auch Platz zwei belegte Edeka mit „Dorfdrift“. Schon 2014 landete Edeka mit dem Clip „Supergeil“ einen viralen Hit. Dieser Erfolg ist bemerkenswert, da diese Clips kaum unterschiedlicher sein könnten.

Gemeinsam haben sie allerdings, dass sie keinerlei Informationen zum Unternehmen oder zu Produkten beinhalten, sondern ausschließlich Emotionen ansprechen – wenngleich höchst unterschiedliche Emotionen. Im Zeitalter der Werbeblocker lautet das Erfolgsgeheimnis Edekas daher offenbar, auf emotionale Formate zu setzen, die von den Betrachtern überhaupt nicht mehr als Werbespots wahrgenommen werden, sondern eher als gesponserte Kurzfilme. Insbesondere in den beiden Spots „Dorfdrift“ und „Supergeil“ wird der Unternehmensbezug mit so viel Selbstironie hergestellt, dass beide eher wie Parodien auf klassische Werbespots wirken.

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