Mit Coupon-Marketing zum Erfolg

Zwei Drittel der Konsumenten haben sich durch einen Coupon bereits zu einem Kauf verführen lassen. Ebenso gibt jeder fünfte, der einen Coupon nutzt, mehr Geld bei einem Kauf aus als ursprünglich geplant. Coupons sind mittlerweile ein bekanntes Mittel im Marketing. Wie Sie diese richtig einsetzen können, erfahren Sie in unseren 4 Tipps:

1. Testen Sie verschiedene Arten von Coupons

Zu den meist verbreiteten Gutscheinen zählen die sogenannten Rabattcoupons. Angebotene Vorteile müssen jedoch keineswegs auf prozentuale Rabatte beschränkt sein, denn kostenlose Beigaben sind ebenso sehr beliebt. So können beispielsweise Coupons wie “2 kaufen, 1 gratis” genutzt werden. Ebenso können andere Produkte mit Cross-Sells kombiniert werden, wie beispielsweise “1 gratis Spiel beim Kauf einer XBox One”. Handelt es sich um neue Produkte im Sortiment, bieten sich vor allem Coupons an, die diese neuen Produkte bewerben: “bei jedem Kauf eine Packung unserer neuen XY gratis”. Weitere Ideen für erfolgreiche Coupons sind beispielsweise die (zeitlich begrenzte) Mitgliedschaft in einem Club, Lieferung am selben Tag oder die Einladung zu einem exklusiven Event.

2. Agieren und optimieren Sie kanalübergreifend

Es ist kein Geheimnis, dass Nutzer in einem komplexen digitalen Ökosystem aus verschiedenen digitalen Kanälen unterwegs sind. Für ein erfolgreiches Coupon-Marketing bedeutet das wiederum, ebenfalls kanalübergreifend zu agieren. Web, SMS, E-Mail, Social Media, Mobile Messenger, und vieles mehr – die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos. Wichtig ist jedoch, dass Sie kanalübergreifend agieren. Nicht vergessen werden, darf hierbei, dass Nutzer kaum mehr zwischen den Kanälen unterscheiden und ein durchgängiges Erlebnis erwarten. Demnach müssen die Coupons nicht nur für die jeweiligen Kanäle optimiert werden, sondern auch die Kanäle crossfunktional zu integrieren. Das heißt, dass ein SMS Coupon nicht nur in der App, sondern ebenso im Webshop oder am Point of Sale funktionieren muss.

3. Nutzen Sie unterschiedliche Anlässe im Lifecycle

Der Customer Lifecycle bietet eine Menge an Touchpoints, an welchen sich Coupons erfolgreich einsetzen lassen. Einige Beispiele:
? Neukundengewinnung: Neukunden erhalten bei Ihrem ersten Kauf einen Gutschein.
? Opt-In Generierung: Anmeldung zum Newsletter kann durch einen Coupon angestoßen werden
? Kundenbindung: Binden Sie Ihre Kunden durch Coupons an sich. Die Art der Coupons kann sich beispielsweise nach der Länge der Kundenbeziehung, der
Kauffrequenz oder den erzielten Umsätzen orientieren. Ebenso sind Treuepunkte gängige Praxis und sehr beliebt.
? Erhöhung des Warenkorbs: Gutscheine können ebenso an den Warenkorbwert gekoppelt werden. So kann dieser gezielt gesteigert werden: “10Euro geschenkt, ab einem Bestellwert von 80 Euro”.
? Warenkorbabbruch, Reaktivierung inaktiver Kunden: Kunden, die einen Kauf abgebrochen haben oder länger nichts mehr gekauft haben, können durch einen Gutschein “reaktiviert” werden.
? Weiterempfehlungen: Bewertungen sind für den Erfolg eines Unternehmens enorm wichtig. Diese sollten freiwillig und ehrlich generiert werden. Häufig wird hierbei jedoch auch auf eine kleine “Bestechung” zurückgegriffen, in dem für eine Weiterempfehlung per E-Mail, Social Media oder Produktbewertung mit einem Gutschein belohnt wird.

4. Individualisieren Sie die Coupons

Individualisierung ist eine der wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Marketing – und das gilt auch für Coupons. Denn diese sind vor allem dann erfolgreich, wenn diese auf den einzelnen Nutzer zugeschnitten sind. Orientieren Sie sich deshalb an dem Kundenstatus , an der bisherigen Coupon-Nutzung und an den jeweiligen Produktvorlieben.

Das Tracking nicht vergessen

Natürlich darf – wie bei jeder Marketing-Kampagne – das Tracking nicht fehlen. Sie wollen ja schließlich messen, ob die Coupon-Aktion ein voller Erfolg war oder nicht. Deshalb sollte die Nutzung eines jeden Coupons genau erfasst und für die Planung weiterer Aktionen genutzt werden. Unternehmen sollten vorzugsweise individuelle Rabattcodes nutzen. Das macht nicht nur die Conversion besser mess- und auswertbar, es wird gleichzeitig verhindert, dass Codes im Internet landen und fortan genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mit Hilfe von Coupon-Codes ebenso die Offline-Conversions direkt vor Ort im Ladenlokal messen können, indem Sie diese bequem einscannen.

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